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Die
Arbeiterin
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Das Leben der Arbeiterin/Innen
Die Arbeitsbienen garantieren den reibungslosen Ablauf
des Lebens im Volk. Im Gegensatz zu den Ameisen, die
ihr ganzes Leben lang nur eine einzige Aufgabe ausführen,
füllen Bienen im Laufe ihres kurzen Lebens verschiedene
Tätigkeiten aus, die altersmässig festgelegt
sind. Wobei diese mit der Entwicklung bestimmter Drüsensysteme
korrelieren.
Die frisch geschlüpften Arbeiterinnen reinigen
als Putzbiene die Wabenzellen und den Stock. (ca. 3
Tage).
Dann werden sie Brutammen und haben die Larven zu versorgen.
Deren Verpflegung ist optimal - die Gewichtszunahme
der Larven erfolgt so schnell, dass sie sich bereits
nach sechs Tagen verpuppen können. Dieses hochwertige
Futter stammt aus eigenen Ammendrüsen im Kopf,
dem bei älteren Larven noch Honig und Pollen zugegeben
werden.
Bemerkenswert ist noch etwas anderes: Die Zusammensetzung
dieses Larvenfutters entscheidet, ob aus einer weiblichen
Larve eine Arbeitsbiene oder eine Weisel wird. Normalerweise
entstehen Arbeitsbienen. Wenn aber im Mai immer mehr
junge Bienen schlüpfen und es im Stock zu eng wird,
dann werden von den Baubienen am Wabenrand "Weiselnäpfchen"
angelegt, in denen die Brutammen aus einem weiblichen
Ei eine Weisel zur Reife bringen.
Dies erfolgt auch, wenn die Weisel erkrankt oder stirbt.
Die Entscheidung fällt durch das Juvenilhormon,
das die Brutammen fein dosiert dem Larvenfutter beigeben.
Einige Milligramm mehr davon lassen eine Weichsel aufwachsen.
Dieser Weichselfuttersaft ist auch als "Gelée
Royale"
bekannt. (etwa 4. bis 10. Tag).
Anschliessend entwickeln sich die Wachsdrüsen zu
voller Stärke und die Biene ist etwa 8 Tage mit
Bauen beschäftigt. Aus diesen Wachsdrüsen
an der Bauchseite schwitzen sie Wachsschuppen aus für
den Wabenbau.
In seiner Architektur und Ökonomie ist dieser einzigartig.
Das Sechseckmuster nutzt den Raum von allen anderen
geometrischen Mustern am besten aus. Es benötigt
bei gleichem Fassungsvermögen am wenigsten Baumaterial
bei hoher Tragkraft. (etwa 11. bis 18. Tag).
Danach bewachen sie den Eingang zu Stock vor allerlei
Räubern wie fremde Bienen und Wespen. Wie unterscheiden
sie aber fremde Bienen von den eigenen Stockgenossinnen?
Jede ankommende Biene wird dafür vor dem Einlass
in den Stock sehr sorgfältig geprüft. Entscheidend
ist der Stockduft, der im Haarkleid und am Chitinpanzer
haftet. (ca. 19. bis 21. Tag).
Die letzten Tage ihres Lebens werden sie Sammelbienen.
Unermüdlich tragen sie bei warmen, sonnigem Wetter
Nektar und Pollen im Überfluss ein. Sinn des Ganzen
ist die Vorsorge für magere Zeiten, vor allem für
den Winter. Die Sammelleistung ist beachtlich - um ein
Kilogramm Honig zu speichern und einzudicken müssen
mindestens vier Millionen Blüten besucht werden
bei einer Wegstrecke vom Sechsfachen des Erdumfanges.
(etwa 22. bis 30. Tag).
Dieser Lebenszyklus ist allerdings keineswegs statisch
- sofern es die soziale Situation erfordert wird er
abgeändert.
Quelle:
das Imkerhandbuch
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Api, Apis, Schweiz, Suisse, Switzerland, Abeille, Abeilles, Carnica, Landrasse, Buckfast
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.
. . mehr über Bienen
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Die Biene
ist ihren verschiedenen Funktionen für ihr Volk
bestens angepasst. Mit ihren beweglichen Facettenaugen
kann sie rundum sehen, auch hinter sich. Mit den fein
gelöcherten Antennen haben sie einen hoch entwickelten
Geruchsinn, können weit entfernt gelegene Futterquellen
ausmachen und kommunizieren untereinander durch Abscheiden
von Duftstoffen.
Sie besitzen zwei starke Kiefer , die zum Schneiden,
Greifen, Abreiben, Formen der Wachsplättchen, Kneten
von Propolis
und Bauen der Wabenzellen dienen. Des weiteren verfügt
die Biene über einen Rüssel mit Gleitzunge,
mit deren Hilfe sie tief in den Blüten Nektar saugen
kann.
Auch die sechs Beine sind ausgezeichnete Werkzeuge.
Mit den Vorderbeinen und ihren kleinen Saugnäpfen
kann sie Pollen ergreifen, sich überall festklammern
und ihre Antennen reinigen. Die behaarten Hinterbeine
sind hohl wie Löffel geformt und besitzen Pollensäcke
sowie Häkchen, mit denen sich die Bienen einander
verkrallen, um einen Schwarm
zu bilden oder eine "Baukolonne", die aus
Wachs Waben baut.
Der Honigmagen stellt ein ganz entscheidendes Organ
beim Transport von Nektar, Honig, Honigtau
und Wasser und bei der Erzeugung des Honigs selbst dar.
Hier wird der dünnflüssige Nektar durch Entzug
von Wasser von ca. 80% auf etwa 18% Wassergehalt eingedickt
und dabei durch Anreichern mit körpereigenen Stoffen
zu Honig aufbereitet.
Die Futtersaftdrüsen sind besonders bei jungen
Arbeiterinnen stark ausgebildet. In ihnen wird das Futter
für die jungen Larven erzeugt.
Die Wachsdrüsen, die sich unter den Bauchschuppen
befinden, produzieren das zunächst rein weisse
Bienenwachs (die gelbe Farbe des Wachses entsteht erst
später durch Pollen-Verunreinigungen). Es ist flüssig
und tritt durch kleine Poren aus, um an den sogenannten
Wachsspiegeln zu erstarren. Es bilden sich Wachsplättchen,
die dann verbaut werden.
Die Duftdrüsen befinden sich vor dem vorletzten
Segment des Hinterleibes. Die Hauptsubstanzen des Sekretes
sind Geraniol und Citral - die typischen ätherischen
Öle von Geranien und Zitronen. Der Duft dieser
Drüsen ist für eine ganze Reihe sozialer Verhaltensweisen
von grosser Bedeutung.
Der Flugapparat der Bienen ist eine bemerkenswerte Konstruktion
- die zwei Flügelpaare könnten eigentlich
kaum für Hochleistungsflüge benutzt werden.
Tatsächlich sind vier Flügel aerodynamisch
ein Handikap gegenüber zwei Flügeln wie bei
den Fliegen. Die Lösung des Problems sind kleine
Häkchen, durch die sich die Flügelpaare automatisch
beim Ausbreiten der Flügel verklinken. Nun vermag
die Biene weite Strecken zurück zu legen und in
alle Richtungen zu fliegen, ob vorwärts, rückwärts
oder seitwärts.
Die Flügel sind gleichzeitig kräftige Ventilatoren,
mit denen bei zu hohen Aussentemperaturen Luft aus dem
Stock herausgefächelt wird.
Die Existenz des Wehrstachels ist neben der Honigerzeugung
in der Regel das einzige Wissen der Menschen über
die Bienen. Aber auch hier gibt es wieder eine Besonderheit:
Der Stachel bleibt nach einem Stich zusammen mit der
Giftblase in der Haut stecken, und die Biene stirbt.
Dabei wird der Stachel mit einem komplizierten Hebelmechanismus
aus der Stachelkammer katapultiert und bohrt sich dabei
in die Haut. Sobald die Stechborsten festen Widerstand
finden, arbeiten sie sich tiefer in das Gewebe hinein.
Dies funktioniert auch noch nach dem Wegflug der Biene.
Die Giftblase bleibt mit dem Stachel verbunden, so dass
weiterhin Gift in den Organismus gepumpt werden kann.
- Ein sehr effizientes Verfahren, um einen Angreifer
grosse Schmerzen zu bereiten.
Doch keine Angst - eine Bienen sticht nur im Notfall,
um ihr Territorium und ihre Vorräte zu verteidigen.
Quelle:
das
Imkerhandbuch
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Api, Apis, Schweiz, Suisse, Switzerland,
Abeille, Abeilles, Carnica, Landrasse, Buckfast
|
der
Lebenszyklus der Arbeiterin
|
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| |
|
| Ei |
Befruchtet |
| Abgelegt in |
Arbeiterinnenzelle |
| Fütterung der Larve mit |
Arbeiterinnen-
Futtersaft,
später Mischfutter |
| Entwicklungszeit |
21
Tage |
| davon
Eizeit |
3
Tage |
| davon
Larvenzeit |
6
Tage |
| davon
Puppenzeit |
12
Tage |
| Schlupfgewicht |
ca.
100 mg |
| Körperlänge |
12
- 15 mm |
| Geschlechtsreife |
-- |
| Kopulation mit |
-- |
| Lebensdauer |
Im Sommer 2 - 6 Wochen,
im Winter 2 - 6 Monate |
| Anzahl pro Volk |
5000
bis 75 000 |
| Besondere
Körperteile |
Honigblase
Pollensammelapparat
Fett-Eiweiß-Körper
Futtersaftdrüsen
Oberkieferdrüsen
Speicheldrüsen
Wachsdrüsen
Stachel u. Giftblase
Kotblase
Duftdrüsen |
|
Api, Apis, Schweiz, Suisse, Switzerland,
Abeille, Abeilles, Carnica, Landrasse, Buckfast
|
der
Lebenszyklus der Arbeitsbiene (in
Tage)
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|
Ei |
|
2
|
Ei |
|
3
|
Ei |
|
4
|
Larve |
|
5
|
Larve |
|
6
|
Larve |
|
7
|
Rundmade |
|
8
|
Rundmade |
|
9
|
Verdeckelung |
|
10
|
Streckmade |
|
11
|
Vorpuppe |
|
12
|
Vorpuppe |
|
13
|
Puppe |
|
14
|
Puppe |
|
15
|
Puppe |
|
16
|
Puppe |
|
17
|
Puppe |
|
18
|
Puppe |
|
19
|
Puppe |
|
20
|
Puppe |
|
21
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Schlupf |
|
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Carnica, Landrasse, Apis, Api
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Koeniginnenzucht, Koenigin  |
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| Varroa,
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